Blogbuch – 16.04. Husum

Kneipenfestival mit den Stars aus dem All !!!

Nach einer heldenhaften aber sehr überstürzten Expedition in die Tiefen des Universums musste die Rakede eine Notlandung durchführen. Der Schuub reichte einfach nicht aus und so plumpste das bekannteste und auch teuerste Raumschiff in der Geschichte des Alls in die Nordsee und man paddelte mit vereinten Kräften an Land. Als die ungewöhnlich athletisch gebauten jungen Männer das Festland betraten herrschte wilde Aufruhr in dem kleinen Städtchen, welches sich als Husum entpuppte. Niemand hatte damit gerechnet, dass das am Abend anstehende Honky Tonk Kneipenfestival derartige Prominenz anziehen würde. Nach einer spontanen Parade und dem obligatorischen Teegenuss mit dem Bürgermeister, ließen sich unsere spontanen Supersympathen dazu breitschlagen gemeinsam mit „Le Fly“ am Abend im feinsten Laden der Stadt aufzuspielen.

Der „Speicher“ bot an diesem Abend also echten Musikfreunden all das, wovon sie bisher nicht zu träumen gewagt hatten. Trinkgenuss, Spasskultur und Musik, Musik, Musik, Musik. Stundenlang wurden die Husumer von den zwei Supergroups beschallt und animiert. So etwas hatte man hier noch nicht erlebt. Auch nach dem anstrengenden Konzert gaben sich die erfolgsverwöhnten Megastars natürlich und locker und genossen das Bad in der Menge genau so, wie das nächtliche Fußballbenefizturnier auf dem Flur des Thomas Hotel, welches unter vollem Körpereinsatz gewonnen wurde. Nach einem ausgewogenen Essen in der oder dem Roten Haubarg trennten sich die Wege der liebenswürdigen Eckis und es flossen bittere Tränen. Jedoch wissen Alle beteiligten, dass man sich bald zum großen Finale in der Kölner Werkstatt wiedersehen wird. Und dann geht’s richtig ab. Dat sach ich euch !!!

 

In freudiger Erwartung grüßt euch Die Rakede

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Blogbuch – 15.04. Aachen

12 Printen für ein Hallelujah !!!

Der Tanz der Giganten hat seinen Zenit überschritten und die inzwischen gänzlich verschmolzene Menschmaschine, die sich aus „Le Fly“ und „Die Rakede“ gebildet hat wird nur noch sehr schwer auseinanderzuklamüsern sein. Forscher tauften diese erschreckend schöne Abart der Natur bereits „Le Fleischrakede“ und stellten fest, dass dieses Konglomerat durch die Faltung der Realität eine wesentlich größere Masse und damit auch Anziehungskraft besitzt als das supermassive schwarze Loch in der Mitte unserer Milchstraße. Größere Schäden seien jedoch weder für die Beteiligten noch für die Mitreisenden oder umstehenden Gebäude abzusehen.

Trotzdem bestanden die durchaus pflichtbewußten Herrschaften auf einen Testlauf in sicherem Ambiente um festzustellen, ob das gewöhnliche Erdenvolk ihrer maximalen Geilheit noch standhalten kann. Daher schloss man sich mit einer streng selektierten Gruppe Freiwilliger im eigens dafür errichteten Aachener Musikbunker, einer Versuchsstätte für musikalische Perversionen und gefährliche akkustische Experimente aller Art, ein und hoffte das Beste.

Das Beste trat dann auch ein. In Form von musikalischen Paradigmen und graziösen Bewegungsabläufen, welche das menschliche Auge nur schwer zu verarbeiten vermag.

Die weitgereisten Künstler steigerten die Geilheit der Veranstaltung behutsam aber zielstrebig bis in die Unendlichkeit und zwar genau so, dass niemand verletzt und ein feurig, friedlicher Freudentaumel mit Anfassen erzeugt wurde der in polyorgasmischen Gefühlsexplosionen endete. Das Experiment war vollends geglückt und unsere tapferen Superhelden fragten sich mal wieder mit geschwellter Brust, wann denn mal etwas in ihren schillernden Leben daneben gehen sollte, aber das wird wohl nie passieren…

Maximale Geilheit sendet Die Rakede

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