Blogbuch – 15.04. Aachen

12 Printen für ein Hallelujah !!!

Der Tanz der Giganten hat seinen Zenit überschritten und die inzwischen gänzlich verschmolzene Menschmaschine, die sich aus „Le Fly“ und „Die Rakede“ gebildet hat wird nur noch sehr schwer auseinanderzuklamüsern sein. Forscher tauften diese erschreckend schöne Abart der Natur bereits „Le Fleischrakede“ und stellten fest, dass dieses Konglomerat durch die Faltung der Realität eine wesentlich größere Masse und damit auch Anziehungskraft besitzt als das supermassive schwarze Loch in der Mitte unserer Milchstraße. Größere Schäden seien jedoch weder für die Beteiligten noch für die Mitreisenden oder umstehenden Gebäude abzusehen.

Trotzdem bestanden die durchaus pflichtbewußten Herrschaften auf einen Testlauf in sicherem Ambiente um festzustellen, ob das gewöhnliche Erdenvolk ihrer maximalen Geilheit noch standhalten kann. Daher schloss man sich mit einer streng selektierten Gruppe Freiwilliger im eigens dafür errichteten Aachener Musikbunker, einer Versuchsstätte für musikalische Perversionen und gefährliche akkustische Experimente aller Art, ein und hoffte das Beste.

Das Beste trat dann auch ein. In Form von musikalischen Paradigmen und graziösen Bewegungsabläufen, welche das menschliche Auge nur schwer zu verarbeiten vermag.

Die weitgereisten Künstler steigerten die Geilheit der Veranstaltung behutsam aber zielstrebig bis in die Unendlichkeit und zwar genau so, dass niemand verletzt und ein feurig, friedlicher Freudentaumel mit Anfassen erzeugt wurde der in polyorgasmischen Gefühlsexplosionen endete. Das Experiment war vollends geglückt und unsere tapferen Superhelden fragten sich mal wieder mit geschwellter Brust, wann denn mal etwas in ihren schillernden Leben daneben gehen sollte, aber das wird wohl nie passieren…

Maximale Geilheit sendet Die Rakede

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